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| 1 - Wie kann ich Armstrong Deckenplatten und Unterkonstruktionen erhalten; kann ich sie direkt von ihnen beziehen? |
| Unsere Produkte werden nur über autorisierte Fachhändler vertrieben, die in fast allen großen Städten und Regionen Niederlassungen
haben. Eine ausführliche Liste mit Fachhändlern in ihrer Region erhalten sie entweder von unserem technischen Kundendienst
oder auf unserer Website.
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| 2 - Woraus bestehen ihre Mineralfaserplatten? |
Unsere Mineralfaserplatten bestehen aus einer Mischung der nachstehend aufgeführten, natürlich vorkommenden, behandelten und
recycelten Materialien in je nach Plattentyp unterschiedlichen Anteilen: Mineralwolle, Tonerde, Perlit, Zellulose und Stärke.
In einem Naßprozeß ähnlich der Papierherstellung, werden diese Bestandteile vermischt und daraus bei hohen Temperaturen Rohplatten
produziert. Die Sichtseite erhält die entsprechende Oberfläche z.T. mit Vlieskaschierung mit einer Farbbeschichtung aus Dispersionsfarbe.
Alle diese Materialien sind umweltfreundlich und unsere Werke sind gemäß ISO 14001 zertifiziert. Anmerkung: Asbest, in welcher Form auch immer, wird und wurde nie zur Herstellung der Armstrong Deckenplatten eingesetzt. |
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| 3 - Was ist der Unterschied zwischen ihren ‚weichen’ und ‚harten’ Mineralfaserdeckenplatten? |
| Alle Mineralfaserplatten von Armstrong enthalten einen unterschiedlichen Anteil an Mineralwolle. 'Weiche' enthalten einen
hohen Anteil und sind daher poröser, haben eine geringere Dichte und können kaschiert werden. Das Ergebnis sind Deckenplatten
mit einer außergewöhnlich guten Schallabsorption (bis zu 1,00 Alpha w), während die Längsschalldämmung weniger gut ausgeprägt
ist. Im Gegensatz dazu weisen ‘harte’ Mineralfaserplatten einen geringeren Anteil an Mineralwolle, aber einen höheren Anteil
an Tonerde auf, sind weniger porös und haben eine höhere Dichte. Damit werden immer noch sehr gute Schallabsorptionswerte
erzielt, aber die Längsschalldämmung kann so hervorragende Wert wie Dncw 43 dB erreichen.
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| 4 - Um welche RAL Farbe handelt es sich bei der für die Armstrong Mineralfaserplatten verwendeten weißen Farbe? |
| Armstrong mischt eine eigene Farbe, die nicht exakt einer RAL Farbe entspricht, jedoch RAL 9003 am nächsten kommt. Falls eine
präzise Farbabstimmung zwischen unseren Deckenplatten und anderen Deckenbauteile von Bedeutung ist, empfehlen wir Muster aller
wesentlichen Elemente zu vergleichen, bevor der endgültige Auftrag erteilt wird.
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| 5 - Welcher RAL Farbe entspricht die Global White Trulok Unterkonstruktion von Armstrong? |
| Global White hat keine direkte RAL Entsprechung, RAL 9003 kommt dieser Farbe jedoch am nächsten. Falls eine präzise Farbabstimmung
zwischen unseren Deckenplatten und anderen Deckenbauteile von Bedeutung ist, empfehlen wir Muster aller wesentlichen Elemente
zu vergleichen, bevor der endgültige Auftrag erteilt wird.
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| 6 - Was ist die tatsächliche Abmessung ihrer 625 x 625 mm Mineralfaserplatten. |
| Die maximale Abmessung sollte nie größer als 619 x 619 mm sein, obwohl diese Abmessung einer geringen Fertigungstoleranz unterliegt. |
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| 7 - Was bedeutet 'nominale' Abmessung? |
| Nominal-Abmessungen sind immer Achsmasse, also Abstände zwischen Profilachsen. Entsprechend bezieht sich eine 625 x 625 mm
Deckenplatte auf das Modulmaß bzw. Raster, in das auch die Unterkonstruktion mit eingerechnet wird, so dass die maximale Plattengröße
619 x 619 mm beträgt, die aber auch einer geringen Fertigungstoleranz unterliegt.
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| 8 - Wie hoch ist der U-Wert ihrer Deckenplatten? |
| Für einzelne Elemente wie z.B. eine Deckenplatte gibt es keinen U-Wert. Der U-Wert gibt die thermische Durchlässigkeit eines
kompletten Bauelements an (zum Beispiel der Dachkonstruktion) und wird anhand aller Einzelelemente berechnet. Unser Hauptkatalog
enthält Angaben zur Wärmeleitfähigkeit (λ) unserer Deckenplatten, diese können dann für die Berechnung des U-Wertes einer
Konstruktion durch Dritte (z.B. einen Bauingenieur) herangezogen werden.
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| 9 - Welchen Vorteil hat die Hinterlüftung des Deckenhohlraums? |
| Sie kann feuchte Luft ableiten, die sonst auf kalten Oberflächen kondensieren und somit zu Beschädigungen an der Konstruktion
und der Unterdecke führen könnte.
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| 10 - Was ist relative Luftfeuchtigkeit und warum ist sie so wichtig? |
TDieser Wert gibt die relative Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit an (von 0 - 100%) und entspricht dem Verhältnis der tatsächlichen
Menge an Wasserdampf in der Luft und der maximal von der Luft aufnehmbaren Feuchte (Sättigungsmenge) bei einer bestimmten
Temperatur. Daher sollte die relative Luftfeuchtigkeit immer mit einer bestimmten Temperatur angegeben werden. Im Inneren
von Gebäuden muss die Feuchtigkeit kontrolliert werden, um optimale Bedingen zu schaffen für: - Menschliches Wohlbefinden und Gesundheit - Spezielle Fertigungs- oder Wartungsverfahren - Zuverlässigkeit elektronischer Geräte - Erhaltung der Bausubstanz und Baustoffe - Energieeinsparungen
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| 11 - Was ist eine Dampfbremse? |
| In der Bautechnik ist die Dampfbremse eine Folie oder Pappe, die das Diffundieren von Wasserdampf in die Wärmedämmung eines
Gebäudes einschränkt. Im Gegensatz zur Dampfsperre lässt die Dampfbremse eine geringe Diffusion zu. Dampfbremsen wie Dampfsperren
werden in der Regel raumseitig, das heißt auf der beheizten Seite der Wärmedämmschicht angeordnet. Sie können und müssen in
Deckenhohlräumen verwendet werden wo das Risiko besteht, dass Kondenswasser auf die Rückseite der Decke fällt und Flecken
oder Beschädigungen verursacht.
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| 12 - Welches Produkt empfehlen sie, wenn bei hoher Luftfeuchtigkeit ein guter Schallschutz gewährleistet werden soll? |
| Unsere Ceramaguard Deckenplatte eignet sich besonders für den Einsatz bei hoher Luftfeuchtigkeit (bis zu 100% RH) und bietet
zudem mit einem Alpha w von 0,55 (MH) eine gute Schallabsorption. Mit einer solchen Schallabsorption kann in Räumen, in denen
wahrscheinlich nur wenige oder gar keine weiteren Maßnahmen zur Schallabsorption ergriffen werden können, die Nachhallzeit
von mittleren und hohen Frequenzen deutlich reduziert werden.
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| 13 - Sollte die Unterkonstruktion geerdet werden? |
| Armstrong hat eine unabhängige Untersuchung in Auftrag gegeben, die zu der Schlussfolgerung kommt, dass unsere Decken unter
normalen Voraussetzungen nicht geerdet werden brauchen.
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